Um einen optimalen Ablauf eines Content Management Systems (CMS) zu gewährleisten, empfielt es sich, eine sog. Content-Prozesskette zu beachten. Diese teilt sich in fünf Bereiche auf, deren Reihenfolge eingehalten werden sollte:
- Content-Erzeugung
Bei der Erzeugung des Content (Inhalts) werden Informationen zusammengetragen und zu einem Thema zusammengefasst. Dies können Texte, Bilder, Sprache, Musik, Filme, Programme und Kombinationen daraus sein.
- Verwaltung/Speicherung (Archivierung)
Die erzeugten Inhalte werden im CMS / WCMS verwaltet. Dort werden sie an unterschiedlichen Orten gespeichert und sortiert, so dass die einzelnen Redakteure einfach darauf Zugriff haben.
- Redaktion
In diesem Teil der Prozesskette werden die Informationen zu einem Artikel formuliert. Dies geschieht mit den einzelnen Medien, meist Texte, Bilder und Filme zum Thema. Die Redaktion verpackt also die gewonnenen Informationen (siehe Punkt 1) zu einem präsentationsfähigen Artikel (Verwendbarkeit des Artikels und/oder Bearbeitung (Kürzungen etc.) des Artikels.)
- Informationslogistik
Die Entscheidung was mit dem Artikel passieren wird und wie er herausgetragen wird, entscheidet die Informationslogistik. Soll der Artikel beispielsweise noch an anderen Orten (Kunde, Zeitschrift etc.) verwendet werden und wie soll er an den Mann gebracht werden?
- Präsentation
Anschließend ist der Artikel bereit veröffentlicht zu werden. Die Publizierung erfolgt dann ebenfalls über das (W)CMS und die Redakteure.
CMS (Content Management Systeme) werden auch in Zeitungsredaktionen verwendet, die (weitgehend) ohne Internettechnologien realisiert werden. Dies sind Datenbanken, die die Informationen verwalten, archivieren und nachher das Zusammentragen der Inhalte vereinfachen.
Das WCMS bedeutet WEB Content Management System. Dies läuft über eine Internetanbindung und verschnellert die Arbeit in der Redaktion. So kann Material an verschiedenen Orten in die Datenbank eingepflegt werden und abgerufen werden.